Spanische Rentner

Heute, Santander, es ist mein Ruhe- und Sightseeing-Tag und mein letzter Aufenthalt an der Küste. Ich hätte mir keinen schöneren Ort aussuchen können. Mein Zimmer bietet mir einen wunderbaren Blick über die Bucht, ich sehe Yachten, Segelschiffe, Fähren. Die Menschen sind entspannt, flanieren (schönes, altes Wort, oder?), reden, trinken und essen. Es ist Leben in der Stadt und ich genieße …

Danke!

Ich bin in Santander angekommen – ein erster Meilenstein. Ich habe in einer Woche 100 km geschafft, trotz zweier Ruhetage und kürzeren Etappen. Wenn es so weitergeht, passt mein Zeitplan und ich werde in 5 Wochen Santiago de Compostela erreichen. Wenn ich schneller bin, laufe ich noch nach Finisterre, wo ich schon dabei bin… Die Laune hat sich wieder verbessert, …

Wenn die Bergwelt den Zwerg quält…

Ja, ich bin gequält. Zur Vorwarnung: meine Laune ist echt schlecht und ich bin im tiefen Jammertal, deshalb neige ich wahrscheinlich zur Übertreibung, aber da musst du, liebe Leserin jetzt durch oder entscheidest jetzt, nicht weiterzulesen. . Ich bin kurz vor Santander, und bin ca. 100 km gewandert. Google Maps sagt, es sind weniger, aber meine Applewatch spricht die Wahrheit. …

Lass mich langsamer gehen

Entlaste das eilige Schlagen meines HerzensDurch das Stillewerden meiner Seele.Lass meine hastigen Schritte stetiger werdenMit dem Blick auf die weite Zeit der Ewigkeit.Gib mir inmitten der Verwirrung des TagesDie Ruhe der ewigen Berge.Löse die Anspannung meiner Nerven und Muskeln.Durch die sanfte Musik der singenden Wasser,die in meiner Erinnerung lebendig sind.Lass mich die Zauberkraft des Schlafes erkennen,die mich erneuert.Lehre mich die …

Gehen, als wäre die Welt in Ordnung…

Ich beschreibe mal einen Tag in meinem neuen Rhythmus, in den ich so langsam komme: Ich wache gegen 7 Uhr auf, mache mich fertig. Die Handgriffe, um den Rucksack zu packen, sitzen. Strümpfe an (das wichtigste, es dürfen kein Falten drin sein), Schuhe an, Rucksack auf, Stöcke nehmen und los geht es um 7.30. Heute musste es auch die Stirnlampe …

Jesus, Krshna oder Buddha

We are all one! Heute lasse ich mal die Bilder sprechen, ich bin zu müde zum Schreiben. Nur so viel: ich bin hier in einem Hotel am Rande von Castro Urdiales gelandet. Die eine Nacht in die Herberge reicht mir erst mal. Die Besitzerin betreibt eine kleine EcoLodge mit einer Energie wie selten gespürt. Am Eingang begrüßen mich Shiva und …

Die Ente

Der Weg hat also begonnen… Die erste Route ist geschafft, wenngleich ich auch die Industriegebiete mit der Metro durchquert habe. Das hat mir so viel Zeit verschafft, dass ich mittags schon in der Herberge bin. 12 Stockbetten in einem Zimmer, das kleiner als mein Wohnzimmer zuhause ist… Weil der Tag noch so jung ist, laufe ich die nächsten Stunden durch …

Bilbao: Genies und Banausen

Es ja schon so: da gibt die Städtebesucher, die alle Stationen abklappern bis zu Erschöpfung, weil man ist ja doch da und muss möglichst viel gesehen haben. Und die, die sich treiben lassen und dafür insgeheim bewundert werden. Die sehen zwar nicht alles, sondern was anderes, aber was soll’s. Ich lasse mich gerne treiben, habe mich zig-mal in der Altstadt …

Vollmond

Da sitze ich nun auf gepacktem Rucksack am Vorabend meines Fluges nach Bilbao. Ich bin echt gut vorbereitet, aber je mehr letzte Handgriffe ich erledige, desto mehr kriege ich das große Zittern. Heute Mittag war alles noch normal, meine lieben Kollegen haben mir viel gute Energie geschickt: den Rückenwind aus dem Osten, Feuerkraft für Motivation und Muskeln, Wasser, das alle …

Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße…

Mut Mut gibt es gar nicht. Sobald man überlegt, wo man ist, ist man schon an einem bestimmten Punkt. Man muss nur den nächsten Schritt tun. Mehr als den nächsten Schritt kann man überhaupt nicht tun. Wer behauptet, er wisse den übernächsten Schritt, lügt. So einem ist auf jeden Fall mit Vorsicht zu begegnen. Aber wer den nächsten Schritt nicht …